Nahrungsmittel- Allergien, – Intoleranzen, – Unverträglichkeiten

Wie man sich das Leben leichter macht unter eingeschränkter Nahrungsmittelauswahl.

Zunehmend werden wir Menschen empfindlich gegen gewisse Nahrungsmittel und unser Immunsystem antwortet mit verstärkten Reaktionen, wie z.B Hautirritationen, Schwellungen, Juckreiz, Übelkeit und Magen- Darmproblemen.

Ob eine Nahrungsmittelallergie vorliegt kann mit verschiedenen Tests nachgewiesen werden oder man macht eine sog. Ausschluss Diät und stellt fest, welche Nahrungsmittel man nicht verträgt.

Danach kann es schwierig werden. Wenn man z.B. gegen alle Getreidesorten allergisch ist, oder die meisten Gewürze Schwierigkeiten bereiten, oder eine generelle Lactoseunverträglichkeit einen plagt. Dann muss man erst einmal feststellen, was in den Lebensmitteln enthalten ist, die man üblicherweise kauft. Vor allem in verarbeiteten Lebensmitteln sind unheimlich viele Bestsandteile enthalten, die man dort nicht vermuten würde und die einem dann Probleme bereiten.

Wenn einem dann bspw. statt Getreide nur noch Amarant oder Buchweizen übrig bleibt und bei den Gewürzen nur noch Salz, Muskatnuss und Petersilie, wird das Kochen und erst recht das Frühstücken schwierig, denn normalerweise ernähren wir uns von Brot, Brötchen, Müsli, Nudeln und sind es gewohnt, viel und abwechslungsreich zu würzen. Voraussetzung für eine Verbesserung des gesundheitlichen Zustandes ist aber, dass man alle Lebensmittel, die man nicht verträgt, absolut meidet, und zusätzliche eine sog. Rotationsdiät durchführt, mit der Hoffnung, hinterher wieder alle Lebensmittel, zumindest in Maßen, essen zu können (dies gilt für die Ig-G Allergie Typ III, bei der Allergie Ig-E Typ I muss das unverträgliche  Lebensmittel für immer gemieden werden).

Diese Rotationsdiät muss gut geplant werden, denn man soll auch die erlaubten Lebensmittel nicht andauernd essen (z.B. Sojajoghurt statt Kuhmilchjoghurt), da sich sonst eventuell neue Allergien entwickeln. Deshalb werden die verbliebenen Lebensmittel im 4-Tage-Zyklus gegessen. Wenn man also am Tag 1 eine bestimmte Auswahl an Lebensmitteln zu sich nimmt,  sollte man diese erst wieder am 5. Tag essen und die drei Tage dazwischen andere Lebensmittel wählen.

Gerade wenn man berufstätig ist, stellt diese Ernährungsumstellung eine echte Herausforderung dar. Deshalb kann es sehr helfen, wenn man sich mit einem Profi zusammensetzt und sich Wochenpläne mit abwechselnder Speisefolge erarbeitet und vielleicht auch bestimmt Lebensmittel, wie Brote, süße Speisen, Beilagen zubereiten lässt. Es kommt darauf an, ein großes Repertoire an alternativen Rezepten zu haben und Einiges vom Kochen zu verstehen, denn nur dann kann man auch unter solchen Restriktionen abwechslungsreich und genussvoll essen.